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Stationäre Versorgung

Krankenhausträger sind zur Erfüllung des Sicherstellungsauftrags gemäß der Krankenhausplanung der Bundesländer verpflichtet und für den Betrieb ihrer Krankenhäuser verantwortlich. 

Unterschieden werden drei Rechtsformen der Trägerschaft: 

a) öffentliche Träger

b) frei-gemeinnützige Träger

c) private Träger

Diese Unterscheidung findet auch Eingang in die amtliche Krankenhaus- statistik. Das Bundesamt für Statistik führt hierzu aus: 

zu a) Krankenhäuser in öffentlich-rechtlicherTrägerschaft können entweder rechtlich selbständig (z.B. Zweckverband, Stiftung, Anstalt) oder rechtlich unselbständig sein (z.B. Regie- oder Eigenbetrieb). Öffentliche Kranken- häuser können auch in privatrechtlicher Form betrieben werden, sofern beispielsweise die Anteile einer GmbH zu mehr als 50% von öffentlichen Körperschaften getragen werden.

zu b) Träger von frei-gemeinnützigen Krankenhäusern sind entweder Wohlfahtsverbände oder Kirchengemeinden, Vereine oder Stiftungen.

zu c) Private Krankenhäuser als gewerbliche Unternehmen bedürfen einer behördlichen Genehmigung gemäß der Gewerbeordnung.

Unabhängig von der Trägerschaft ist der Zusammenschluss einzelner Häuser zu Krankenhausverbünden möglich, um beispielsweise ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Möglich ist gleichfalls der Wechsel von Trägerschaften eines Krankenhauses bei Freigabe und Übernahme durch einen anderen Krankenhausträger. 

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