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Stationäre Versorgung

Als Krankenhäuser der Zentral- bzw. Maximalversorgung werden üblicher- weise Krankenhäuser der vierten Versorgungsstufe für die Akutbehandlung bezeichnet. Sie stehen für die Grund- und Regelversorgung zur Verfügung. Zusätzlich bieten sie ein hochdifferenziertes und spezialisiertes Leistungs- angebot für die Diagnostik und Behandlung in einzelnen Fachgebiete an, das über das Angebot der Schwerpunktversorgung hinaus geht.

Krankenhäuser der Zentralversorgung übernehmen überregionale Auf- gaben. Aufgrund des spezialisierteren und umfangreichen Leistungsan- gebots werden bei Bedarf Patienten aus den Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung, ggf. auch der Schwerpunktversorgung in diese Häuser verlegt.

Neben Fachabteilungen für Innere Medizin, Chirurgie, Hals-Nasen-Ohren- und Frauenheilkunde halten Krankenhäuser der Schwerpunktversorgung Abteilungen für beispielsweise für Pädiatrie, Augenheilkunde, Psychiatrie, Neurologie, Onkologie, Pränatalogie oder spezialisierte chirurgische Abteilungen vor. 

Einzelne Bundesländer fassen Krankenhäuser der Schwerpunkt- und Zentral- bzw. Maximalversorgung in einer Versorgungsstufe zusammen.

Wie für alle Versorgungsstufen gilt, dass die Entscheidung für die Verwen- dung des Begriffs Zentral- bzw. Maximalversorgung und dessen konkrete Ausgestaltung der Krankenhausplanung der Länder obliegt. Eine einheitliche Begriffsdefinition und länderübergreifende  Regelungen über deren Verwendung existieren nicht.

 

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